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Archive for November 2011

Dolphin swimming

Seit Sonntag bin ich in Kaikoura und „wohn“ hier direkt am Meer :-).  Heute hab ich mir einen Traum erfüllt und war mit Delfinen schwimmen. Der absolute Wahnsinn und mit Abstand das Beste was ich je in meinem Leben erlebt hab.

Mit Wetsuit, Flossen, Schnorchel und Taucherbrille sind wir heute morgen um 8.30 Uhr mit dem Boot auf den Ozean raus gefahren und haben nach Schwarzdelfinen (dusky dolphins) ausschau gehalten. Es hat nicht lange gedauert und wir haben uns in Mitten von Hunderten Delfinen befunden :-). Flossen an, Taucherbrille und Schnorchel geschnappt und hinein ins Wasser…um zwischen Hunderten von Delfinen zu schnorcheln :-). Das war so absolut genial, ich kann es gar nicht in Worte fassen. Die Delfine sind so nah um einen herum geschwommen, dass man sie hätte sogar berühren können. Was aber nicht erlaubt war und man auch nicht machen sollte denn es sind immerhin Wildtiere und das sollen sie auch bleiben. Unglaublich neugierig und verspielt sind sie dennoch…die Delfine sind unter mir durchgeschwommen, neben mir her und gleichzeitig kamen schon wieder andere neugierige Delfine die um mich herum geschwommen sind…die waren einfach überall. Zum Heulen schön!

Insgesamt sind wir 1 Stunde mit den Delfinen im Wasser gewesen, aber ich hätte noch stundenlang dort rum schnorcheln können. Nach einem warmen Kaffee zurück an Bord hatten wir noch genügend Zeit für tolle Bilder. Die Delfine hatten super viel Spaß in den Wellen des Bootes zu surfen 😉 und haben uns auf unserm Rückweg begleitet

Hier ein paar der vielen Hundert Bilder 😉

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Queenstown to Kaikoura

Am Freitag hab ich dann also schweren Herzens Queenstown hinter mir gelassen. Auf dem Weg zu Mt.Cook hab ich im Bus Jos und Andi (aus Holland) kennengelernt und wir hatten zwei lustige Tage. Am Mt.Cook angekommen war es recht stürmisch und wir konnten leider nicht all zu viel draußen unternehmen da es zu gefährlich war. Im Hostel (eigentlich war es diesmal mehr ein Hotel) eingecheckt, haben sie uns an der Rezeption gleich mal erzählt dass vor drei Wochen ein so heftiger Sturm getobt hat, der das halbe Dach des Hotels mitgenommen hat…sehr beruhigend. Also haben wir einen gemütlichen Nachmittag am Kamin verbracht und den Abend dann eben an der Hotelbar 😉 (die sich zum Glück  im noch intakten Hotelbereich befindet). Am nächsten Tag sind wir über Lake Tekapo zum Rangitata River gefahren. Dort haben wir irgendwo in der Pampa in der Nähe des Flusses übernachtet. Jos, Andi und ich dachten es wäre vielleicht ganz lustig im Zelt zu schlafen, denn somit konnten wir gleich ein paar Dollar sparen. Tja, was uns niemand gesagt hat, war dass es in der Nacht auf 4 Grad abkühlt ;-). Nach einem lustigen Abend am Lagerfeuer sind wir dann also in unser Zelt geschlüpft (immerhin gab es richtige Matratzen und Bettdecken). Warm eingepackt mit Mütze und Schlafsack unter der Bettdecke war es dann doch ganz gemütlich :-)…

 Mt.Cook und Lake Tekapo

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Queenstown

Da ich ja nun bereits das zweite Mal in Queenstown bin und ich meinen Aufenthalt hier bereits verlängert hab weil es mir echt gut gefällt, nun ein bisschen was über Queenstown. Queenstown befindet sich am Rande der Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel  und liegt am Lake Wakatipu (zweitgrößte See Neuseelands mit 80 Kilometern Länge). Es hat 10500 Einwohner (und sicher weit mehr Touristen) und mit seinen vielen Bars und Cafes sehr viel Charme. Queenstown ist das Zentrum für Abenteuertourismus und Extremsportler…Skydive, Bungee Jumping, River Surfing und Rafting, Mountainbiking, Jetboot fahren und vieles mehr. Man kann einer der vielen verrückten Extremsportarten hier nachgehen, kann shoppen gehn, mittags einen Cappuccino am Seeufer genießen oder einen Walk auf einen der umliegenden Mountains machen und abends durch die vielen Bars ziehen. Es wird absolut nicht langweilig und ich finde es ist ein richtig nettes kleines Städtchen in dem man es durchaus etwas länger aushalten kann :-).

Lake Wakatipu bei Queenstown

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The ride of the rings

Zwei Monate ohne Reiten ist einfach unmöglich. Also hab ich mich heute im Paradise Valley, nahe Queenstown in den Sattel geschwungen und hab mir ein paar der vielen Drehorte der „Herr der Ringe“ Trilogie und „Narnia“ angeschaut. Derzeit wird dort der „Hobbit“ gedreht und wir konnten ein paar Minuten am Filmset entlang reiten, wo nach zwei Regentagen heute wieder gedreht wurde :-). Es war schon faszinierend das sehen zu können und dann auch noch hoch zu Ross. Leider durften wir am Set keine Bilder machen 😦 aber irgendwie auch verständlich. Alle Szenen von Isengart (Herr der Ringe) wurden dort im Valley gedreht und auf dem Weg dorthin, kamen wir am Drehort vorbei, wo Sauroman seine Armee aus Uruk-Hais und Orks aufstellen lies.

Und natürlich war ich super glücklich nach so langer Zeit mal wieder im Sattel sitzen zu können. Hab ein super süßes Flitze-Pony (Welsh-Mix) unterm Sattel gehabt, welches mich sehr an Winti zuhause erinnert hat 🙂 …Immer vorne sein müssen, zügig flottes Tempo und immer auf die Anderen warten müssen weil die zu langsam sind 😉 Volltreffer würde ich sagen! Hab mich ein bisschen verliebt und hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen. UND der absolute Knaller – der kleine Fetz hatte beim Herr der Ringe eine Nebenrolle als Filmpferd (wie noch ein paar andere Pferde aus dem Stall). Ich hab also nicht nur die Drehorte vom „Herr der Ringe“ und das Filmset vom „Hobbit“ gesehn, sondern bin sogar eines der Pferde geritten die darin mitgespielt haben :-).

Ich weiß für alle Nicht-Pferde-Begeisterten unter euch ist das nun sicher langweilig und unspektakulär, aber für mich war es ein absolut geniales und einmaliges Erlebnis einen „Filmstar“ 😉 zu reiten. Und einen so süßen noch dazu :-). Das Glück der Erde liegt eben doch auf dem Rücken der Pferde.

Und ich kenn da ein paar Mädels die jetzt ganz schön neidisch auf mich sein werden 😉 gelle ?!

 Bild 1: Blick auf Drehorte vom Herr der Ringe und Hobbit

Bild 2: Blick auf Isengart (wo es mal war)

Bild 3: Mein Filmstar und ich

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Milford Sound

Am nächsten Morgen wurden wir bereits um 5.30 Uhr von den Kea`s (Bergpapagei) geweckt. Die haben vielleicht einen Lärm veranstaltet…Nach einer schnellen „Morgendusche“ im Fluss, war unser heutiges Ziel der Milford Sound. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung erreichten wir gegen 8.30 Uhr das Fährterminal. Zwei Stunden schipperten wir durch den Fjord. Gigantisch und absolut atemberaubend. Links und rechts ziehen sich neben einem teilweise senkrecht die Berge und Felswände mehrere Hundert Meter in den Himmel hinauf. Der höchste, direkt aus dem Wasser ragende Berg ist der „Mitre Peak“ mit 1692 Meter.

Es war unser Glückstag, denn nicht nur das Wetter war super sondern wir bekamen sogar Pinguine, Seelöwen UND noch Delfine zu Gesicht :-). Unser Kapitän meinte er habe das selten alles an einem Tag auf einer Tour erlebt…Wahnsinn! Drei Delfine sind eine ganze Zeit lang um das Boot rum geschwommen und auch die Seelöwen waren neugierig und sind eine Zeit lang mit geschwommen.

Auf der Rückfahrt manövrierte der Kapitän das Boot so nah an die „Stirling Falls“, dass wir von dem Sprühregen etwas nass wurden.

Alle sagen der Norden der Südinsel sei der schönste Fleck NZs, aber für mich gehören Stewart Island und die Gegend um Queenstown, Te Anau und Milford Sound zu den absoluten favourites. Die Landschaft hier ist gigantisch und dann noch so viele wilde Tiere :-)…da können die schönen Strände im Norden lange nicht mithalten ;-).

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Gunns Camp

Die letzten Tage gehören definitiv zu meinen favourites. Nachdem am letzten Tag auf Stewart Island ein ziemlich heftiger Sturm getobt hat und deshalb alle Fährschiffe im Hafen bleiben mussten, hab ich schon um meine Überfahrt am nächsten Morgen gebangt. Aber am nächsten Morgen hatte der Sturm etwas nachgelassen und ich konnte bei ziemlich heftigem Wellengang und Geschaukel zurück aufs Festland fahren. Wieder auf der Südinsel angekommen ging die Reise weiter in Richtung Gunns Camp und anschließend Milford Sound. Durch menschenleere Täler, vorbei an kristallklaren Seen und gigantischen Bergketten (viele davon waren Schauplatz der Herr der Ringe Trilogie) erreichten wir am späten Nachmittag Gunns Camp – unser overnight stop. Gunns Camp ist ein ehemaliges Bauarbeiterlager und sieht aus wie ein Dörfchen aus den alten Wildwestfilmen 😉 . Dort haben wir in den alten Arbeiterhütten genächtigt – Mitten im Hollyford Valley im Niergendwo. Die Hütten waren einfach und rustikal, aber dafür mit Feuerstelle in der Mitte des Raumes. Um 22 Uhr stellt sich der Generator ab und alle Lichter gehen aus. Aber zum Glück sind alle Backpacker mit ner Taschenlampe ausgerüstet (nur ich nicht 🙂 ) und so haben wir noch ganz spontan ne Nachtwanderung durch das Tal gemacht und haben Tausende von Glühwürmchen gesehen :-). Und über uns ein gigantischer Sternenhimmel wie man ihn in Deutschland nie zu sehn bekommen wird. Durchgeforen (es hatte nur 6 Grad) sind wir in der Hütte in unsere Pyjamas geschlüpft und haben am „hauseigenen“ Lagerfeuer Marshmallows gegrillt 😉 Super lustig!

 Way to Gunns Camp

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Stewart Island

Nach zwei erfolgreichen shopping Tagen 🙂 in Queenstown und lustige Abende in den Bars und Pubs bin ich nun auf Stewart Island. Stewart Island ist die drittgrößte Insel NZs und hat nur 430 Einwohner.  Der Großteil der Insel ist Nationalpark und es gibt hier jede Menge Wildlife. Hab gleich am ersten Tag ne Wildlife Tour mit nem Boot gemacht und jede Menge Albatrosse und Seelöwen gesehn…und viele andere Vögel deren Namen ich vergessen hab ;-). Das Hostel hier ist eines der Besten in dem ich je war – super gemütlich, tolle Zimmer und unheimlich nette Leute. Gestern Abend waren wir alle zusammen Pinguine beobachten und waren sogar erfolgreich 🙂 super süß die kleinen Kerlchen. Leider gibt es nur ein Video da man sie nur in der Dämmerung sieht. Und der Blitz meiner Kamera hätte sie wohl zu sehr erschrocken ;-). Da ich noch bis Freitag hier bin, bin ich noch voller Hoffnung einen Kiwi zu Gesicht zu bekommen. Das wäre natürlich super denn man sieht sie leider nicht mehr all zu oft in freier Wildbahn.

 Albatrosse und Seelöwen

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